Ausrüstung

Seit Jahrzehnten überlegen wir uns, was denn so alles mit muss.

Wir wiegen, streichen, optimieren und wundern uns trotzdem, warum wir uns gerade

mit 3 Litern Wasser auf dem Rücken entlang eines erfrischenden Bergbaches nach oben kämpfen.

 

Entgegen der allgemeinen Tendenz ist mein Rad leicht.

Eine Zwölf vor dem Komma, bei sehr guter Verlässlichkeit und Robustheit.

Es nimmt im Rahmen Werkzeug, Ersatzschlauch, Pumpen und Biwaksack auf.

Der Rest muss auf den Rücken.

Um noch S2 fahren zu können, darf mein Rucksack nicht schwer sein.

Schwierige, technische Stellen fahre ich ohne Rucksack.

Keine Kaffeemaschine, kein Kocher, belegte Semmeln, Nüsse, Riegel.

Irgendwann kommt eine Hütte, vielleicht fahr ich auch daran vorbei.

 

Statt langer Hose, kurze mit langen Kniestrüpfen.

Statt Pullover, gute Daunenjacke.

Kurze Regenhose.

Die Funktionalität eines Rucksackes mit Polsterungen und Lüftungskanälen habe ich noch nie verstanden.

Sie machen das Teil schwer und man schwitzt trotzdem.

Es gibt inzwischen sehr gute Rucksäcke mit nicht mal 800 Gramm,  die super funktionieren.

 

Wichtig sind mir ein warmer Schlafsack, in den ich mich mit trockener Unterwäsche legen kann.

Nachts zu frieren ist weder schön noch erholsam.

 

Leichte Isomatte und dann müsste ich schon überlegen.

Klar: Kamera muss sein!

Einbeinstativ mit Kugelkopf und Kabelauslöser in der Regel auch.

 

Das ist mein Luxus unterwegs, schon immer.